Montag, 22. April 2013

*Buchrezension* Eragon (1)-das Vermächtnis der Drachenreiter





Autor: Christopher Paolini

Titel:The Inheritance Cycle
dt. Titel: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Folgebände: bisher 3
Bd 2: Der Auftrag des Ältesten
Bd 3: Die Weisheit des Feuers 
Bd 4: Das Erbe der Macht *Annas Rezension*
--> ein fünfter Band steht in Planung Verlag: cbj
Genre:Fantasy
 Seiten:736
Preis:9,95 (Taschenbuch)
*kauf mich*


Der Wind heulte durch die Nacht und trug einen Duft heran, der die Welt verändern sollte ...

Als Eragon auf der Jagd einen glänzenden blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Doch plötzlich rührt sich der Stein. Feine Risse zeichnen sich auf seiner Oberfläche ab - ein Drachenjunges entschlüpft der Schale und es beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt ...

Über Nacht wird Eragon in eine schicksalhafte Welt voller Magie und Macht geworfen. Elfen, Zwerge und Monster bevölkern Alagaesia, dessen grenzenlos grausamer Herrscher das Volk unterjocht. Mit nichts als einem Schwert und den Ratschlägen seines Lehrmeisters stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse. An seiner Seite Saphira, der blaue Drache.
Wird Eragon das Erbe der legendären Drachenreiter antreten können? Das Schicksal aller liegt in seiner Hand ... QUELLE
Ich habe eine merkwüdige Version mit goldenem Rahmen. Die finde ich nicht so berauschend und Saphira sieht in meiner Vorstellung völlig anders aus, aber das Cover finde ich dennoch sehr gelungen und großes Lob, dass man im Deckel an eine Karte gedacht hat!

 Mir hat das Buch gefallen. Ich glaube der Hauptgrund dafür ist der wunderbar abwechslungsreiche Schreibstil, der mich von Seite zu Seite mehr mitfiebern ließ, allerdings teilweise sehr langatmig und ausführlich, an anderen Stellen wieder sehr kurzweilig war. Daneben ist das Genre für mich noch ziemlich unerkundetes Terrain, (vielleicht dadurch) wirkte der Plot beinahe völlig neu und interessant.
Diese Umgebung würde ich zu gerne mal in Wirklichkeit sehen, so schön vielfältig und faszinierend...
Ausnahmsweise war auch mal alles in dritter Person Perspektive geschrieben und man konnte wunderbar den Überblick behalten und sich Dinge sehr detailverliebt vorstellen.
Schon beim Prolog erscheint das Buch spannend, zieht sich dann wieder und dann plötzlich hängt man mitten im Plot und kann das Buch kaum noch beiseite legen. Das hat mir besonders gut gefallen, ich hatte die gesamte Zeit über, die Uhr vergessen, unpraktisch, ja, aber es spricht für das Buch. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht, obwohl anfangs sehr vieles einfach von vorne herein klar ist.
Mir gefällt die Idee, wobei ich ja finde, dass das Buch viele Klischees extrem bestätigt. Auf der anderen Seite ist der Hauptcharakter Eragon meiner Meinung nach ein toller Protagonist. Durch ihn und Saphira ist das Buch erstaunlich humorvoll und findet einen guten Ausgleich zwischen Gefühls- und Kopflastigkeit und Geheimnistuerei. 
Grundsätzlich gibt es immer wieder Abwechslung zwischen Action und "normaler Story".
Trotzdem ist mein Lieblingscharakter in diesem Buch Brom. Denn bei ihm wirkt Klischee schon beinahe wie ein Stilmittel, Brom, der alte Geschichtenerzähler, sehr facettenreich, interessant und doch vorhersehbar. Er kann wunderbar Geschichten erzählen und ist so herzensgut.
Dann wäre da Saphira, quirlig, loyal, fair, intelligent, fürsorglich und ein Drachen. Ich denke, das ist schon alles, sie ist toll. Und es gibt noch so viele andere Charakter und zwar VIEL zu VIELE :D
Dennoch bekommen sie wortreich eine eigene Identität und einen eigenständigen Geist.
Auch die Gegenspieler sind interessant. Das Sinnbild des absolut Bösen. All die Nebencharaktere und andere Wichtige, auf die ich gar nicht weiter eingegangen bin,  sind einfach und geradlinig gezeichnnet und geben sich auch wieder Klischees hin, ABER es is passend.
Der tiefer gehende Konflikt geht aber meienr Meinung nach völlig unter, da er auf der "Flucht" ausgetragen wird und quasi dazu gezwungen ist, ignoriert zu werden, obwohl er eigenetlich sehr zentral und sicher ausbaufähig wäre.
Das Buch ist abwechslungsreich, die Charaktere interessant. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch liest sich unglaublich schnell durch, aber es ist schon an einigen Stellen sehr vorraussehbar und die Aufmachung meiner Ausgabe finde ich nicht so toll. Anna hat dazu folgendes beizutragen: Am Anfang fängt das Buch gut an, wird aber ab der Hälfte etwas verwirrend. Daher:

Kommentare:

  1. 1. Punkt: Ich habe euch/dich getaggt ;)

    http://von-der-muse-gekuesst.blogspot.de/2013/04/tag-eine-schnitzeljagd-durch-mein-regal.html

    2. Punkt: Kommentar zur Rezi :)

    Der erste Teil von "Eragon" hat mir auch äußerst gut gefallen, aber den zweiten Band fand ich irgendwie am Anfang seeehr langweilig, weshalb ich ihn abgebrochen habe...
    Die Karte vorne drin finde ich toll *_*..

    Alles Liebe Clärchen :)

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    1. Also erstens vielen Dank, wir werden uns (ganz) bald diesem Tag widmen, denn das klingt echt nach Spaß :D und zweitens, Eragon ist für mich vollständig ein reread und vielleicht solltest du dich irgendwann doch noch mal zum zweiten Band aufraffen, denn den fand ich gar nicht mal so schlecht und ich werde ihn vermutlich auch demnächst noch mal lesen (und rezensieren). Allein um Teil drei und vier lesen zu können lohnt es sich :) und Karten sind immer toll :D, ein bisschen Tolkien mäßig, also das ganze Buch, meine ich :D

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LG Anna und Hannah